Praxis Caroline Jordi

Familienstellen, The Reconnection und Lebensberatung

 

Die Partnerschaft in der neuen Energie 

Einfachhalber werde ich mich nur auf ein Geschlecht festlegen. Es sind natürlich immer beide gemeint. Also männlich und weiblich, je nach dem was unser Gegenüber ist.

Früher suchten wir die Liebe im Partner, im Aussen. Er sollte uns alles geben, was wir uns selbst nicht geben konnten und was wir auch von unseren Eltern nicht bekommen haben.

Heute geht es darum, zuerst die Liebe in uns selbst zu finden und zu festigen. Wir können nun nichts mehr

nach aussen projizieren, das geht nicht mehr. Auch

können wir nichts mehr erwarten.
Die Liebe zu uns selbst führt uns in die wahre Liebe. Erst dann werden wir auch im Aussen den Richtigen anziehen. In bestehenden Partnerschaften kann sich so viel altes verabschieden und neues kann entstehen.

Wo also machen wir noch Kompromisse mit uns selbst, wo sind wir nicht ganz ehrlich, was erwarten wir vom Andern, was hat das alles mit uns zu tun?
Unser Gegenüber gibt uns den Spiegel wo wir hinschauen sollten. Alles was uns in Wut versetzt, hat mit uns selbst zu tun, alles was uns traurig macht ebenso. Alles was wir ablehnen, oder aber auch alles was wir erwarten, alles hat mit uns selbst zu tun.

Manchmal geht es um alte Verletzungen. Somit haben wir die Chance diese zu heilen. Manchmal geht es um alte Glaubenssätze, übernommen von Eltern und Gesellschaft, bis zurück zu unseren Ahnen. Vielmals wurde uns gesagt was richtig und was falsch ist, das sind unsere Glaubenssätze. Da wäre es gut, diese zu überprüfen, woher diese kommen und ob wir sie noch brauchen. Sie dienen uns nur so lange, wie wir uns dahinter verstecken können und sie im Unbewussten sind.

Und da sind noch unsere Selbstwert Themen:
"Bin ich gut genug, fühle ich mich zu dick, zu dünn? Dieses und jenes passt uns nicht an uns selbst. Und unsere Eigenschaften, was ist mit diesen? Akzeptieren wir, wenn wir traurig, wütend oder auch eifersüchtig sind, nehmen wir unsere Gefühle an? Spüren wir uns selbst überhaupt oder funktionieren wir einfach nur?
Aber nicht nur die negativen Gefühle können störend sein. Erlauben wir uns fröhlich, glücklich zu sein, das Leben voll und ganz zu geniessen, oder ist da eine unbewusste Blockade, ein alter Groll, vielleicht? Etwas, was wir bis heute nicht vergeben konnten? Können wir denn erwarten, dass wir so geliebt werden, mit all diesen Anteilen, wo wir uns selbst in Frage stellen?
Erwarten können wir alles, die Frage ist nur, ob es sich erfüllen wird.

Meine Erfahrung hat gezeigt, erst wenn wir diese Aspekte bei uns selbst annehmen und lieben, so wird es auch von den andern akzeptiert und wir werden geliebt. Wir strahlen dies dann aus.

Und lieben wir unsere Partner so wie sie sind, oder haben wir bestimmte Vorstellungen von ihnen, wie sie sein sollten?
Je mehr wir uns selbst lieben, desto mehr lieben wir auch unsere Partner so wie sie sind. Denn somit haben wir Verständnis und Achtung unserem Gegenüber entwickelt.

Also, immer zuerst uns selbst reflektieren, unsere Partner sind unsere grössten Herausforderungen, damit die Seele wachsen kann.

Diese alten Strukturen werden jetzt immer mehr aufbrechen, nichts geht mehr so, wie wir es gewohnt waren. Was wir jahrelang angewendet haben, unsere Strategie in der Beziehung funktioniert nicht mehr. Alte Muster verlieren ihre Wirkung immer mehr.
Die alten Schuldzuweisungen haben keinen Bestand mehr. Jetzt geht es um Selbstreflexion.

Gehen wir die alten Themen an um endlich wieder einen Schritt weiter zu kommen. 


17.11.2016 - Seid in tiefer Liebe umarmt Caroline